Sind Sie bereit, BYOD in Ihrem Unternehmen einzuführen? Das sollten Sie – Ihre Mitarbeiter verbinden bereits ihre eigenen Geräte mit Ihrem Netzwerk, mit oder ohne entsprechende Richtlinien.

Der von den Mitarbeitern initiierte Trend „Bring Your Own Device“ (BYOD) bei der Arbeit ist eine Erweiterung der Personal Cloud, bei der alles überall und auf jedem Gerät abrufbar ist. Sie haben es bereits erlebt. E-Mails werden durch Instant Messages ersetzt. Ihre Vertriebsmitarbeiter wollen unbedingt iPads, keine Diaprojektoren. Und warum eine Konferenz anberaumen, wenn man sie über FaceTime führen kann?

Durch die Einbindung von Benutzergeräten in Unternehmensnetzwerke ergibt sich eine wachsende Bandbreite, aber es gibt auch Sicherheitsbedenken; gleichzeitig findet eine Verschiebung zu Service-Modellen statt, die nicht mehr geräte-, sondern benutzerzentriert sind. Die Auswirkungen auf Ihr Netzwerk sind enorm – ebenso wie die Vorteile.

OpenTouch - Pitchforks and Torches

Was ist BYOD?

Die Vernetzung eines persönlichen Gerätes mit einem Unternehmensnetzwerk – was als „Bring Your Own Device“ (oder „BYOD“) bezeichnet wird – hat für die Mitarbeiter viele Vorteile. Die Benutzer haben jetzt ihre Arbeits-E-Mails, Verkaufs-Tools, Kontaktlisten und alle beruflichen Anwendungen, die sie brauchen, stets zur Hand – als ob man rund um die Uhr Zugang zum Büro hätte. Sie genießen die Bequemlichkeit und Verfügbarkeit des ständigen Zugriffs, die Freiheit eines einzelnen Geräts in Verbindung mit der Flexibilität, von zuhause, vom Standort eines Kunden oder von unterwegs aus arbeiten zu können.

Aber dies übt auch erheblichen Druck auf Ihre Organisation aus. Die IT-Abteilungen der Unternehmen müssen entscheiden, wie sie mit diesem Trend und den einzigartigen Herausforderungen und Risiken umgehen wollen, die er mit sich bringt.

BYOD auf einen Blick

  • Die IT-Abteilungen von Unternehmen brauchen robuste BYOD-Strategien, um einen Schutz vor Sicherheitsverstößen, Viren und Malware zu gewährleisten.
  • Die Netzwerkinfrastruktur muss mehr Geräte, eine Vielzahl von Anwendungen und eine hohe Auslastung der Bandbreite unterstützen.
  • BYOD hat keine bestimmte Richtung; es wird zum Internet der Dinge. Von Smartphones bis hin zu vernetzten Druckern, Kameras und Maschinen: Dies ist eine Gelegenheit, um sich auf das IoT vorzubereiten.

Trying to stand in the path of consumerized mobility is likely to be a damaging and futile exercise.

Richard Absalom, Analyst, Ovum

Was muss die IT berücksichtigen?

Sicherheitsrisiken

 Privatgeräte von Mitarbeitern sind das schwächste Glied in der Kette, wenn es um Sicherheit geht. Die meisten haben keinen Virenschutz oder eine aktuelle Firewall, wodurch sie anfällig für Angriffe und Malware sind. BYOD-Richtlinien müssen umfassende Sicherheit bieten

Datenmanagement und -sicherheit

Unternehmensdaten können zu persönlichen Geräten heruntergeladen und auf diesen gespeichert werden, wodurch die Kontrolle der IT über unternehmenskritische, vertrauliche Informationen gefährdet ist: Wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird, können sensible Geschäftsdaten in die falschen Hände gelangen.

BYODTX-Bring Your Own Device To (Work, School, etc.)

Vermischung von persönlichen und geschäftlichen Daten

Der Zugriff auf Unternehmensdaten muss berechtigungsbasiert erfolgen. Die Mitarbeiter müssen in sicheren Praktiken für die persönliche Nutzung von Daten in Unternehmensnetzwerken geschult werden.

Netzwerk-/Anwendungsleistung

Wenn eine Anwendung nicht geräteübergreifend, schnell und konsistent genutzt werden kann, sind die Nutzer frustriert und verwerfen die Anwendung. Eine ausgezeichnete Benutzererfahrung ist der Schlüssel für die IT, wenn es darum geht, die Kontrolle über die Einführung und Verwendung von Geschäftsanwendungen zu behalten.

Was bedeutet BYOD für die Infrastruktur von Unternehmen?

Wenn die Mitarbeiter ihre eigenen Smartphones und Tablets im Unternehmensnetzwerk benutzen, hat dies eine unvorhersehbare Bandbreitenauslastung und erhöhte Sicherheitsrisiken zur Folge. Da die IT nicht mehr länger alle Geräte der Benutzer kontrolliert, müssen Verbesserung der Anwendungsbereitstellung nun im Netz erfolgen – und das möglichst automatisch.

Das Unternehmensnetzwerk muss so umgewandelt werden, dass es intelligenter, intuitiver und adaptiver wird; die gesamte Architektur muss weiterentwickelt werden. Eine dynamischere Architektur ermöglicht neue Bereitstellungsmodelle für Anwendungen und Datenverkehr sowie einen Ausgleich von Leistung und Produktivität auf jedem Gerät.

Was sind die Vorteile von BYOD?

Enterprise Comms in the Age of Smartphone and Tablets-Craig Walker

  • CEOs sagen: Die Mitarbeiter werden verfügbare, produktiver und zufriedener, was eine geringere Personalfluktuation zur Folge hat.
  • CFOs sagen: BYOD bietet eine Möglichkeit zur Finanzierung neuer Initiativen, wobei gleichzeitig bestehende Investitionen genutzt werden, was geringere CAPEX und TCO zur Folge hat.
  • CIOs sagen: Die Service-Bereitstellung ist agiler, und es eröffnen sich neue Wege für Innovationen, was geringere Hardware-und Wartungskosten zur Folge hat.
  • Führungskräfte sagen: BYOD ermöglicht den Zugriff auf eine Vielzahl von mobilen Diensten und Apps, was eine höhere Produktivität zur Folge hat.
  • Mitarbeiter sagen: Eine benutzerzentrierte Erfahrung – das ist wichtig für eine lang anhaltende Umsetzung, Zusammenarbeit und Kapitalrendite.

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