Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) ist auf dem Vormarsch und steigert die Datenmengen enorm. Ist Ihre Infrastruktur darauf vorbereitet?

Das Internet der Dinge bringt drei unausweichliche Trends zusammen: Mobilität, Automatisierung und den enormen Hunger nach Daten. Angebundene Endgeräte, die über Unternehmenssysteme automatisch datengestützte Informationen bereitstellen, bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Das IoT informiert Unternehmen über alles – von der Nutzung der Produkte durch die Kunden bis hin zu Problemen mit kritischer Hardware.

Diese ganzen Endgeräte und die von ihnen gesendeten Daten schaffen jedoch auch potenzielle Risiken. Eine Kompromittierung der eigenen Systeme über gehackte Endgeräte oder korrupte Daten kann keine Organisation riskieren. Daher ist es so wichtig, dass Sie Ihre Infrastruktur als Vorbereitung auf das IoT absichern. Nur so können Sie die Vorteile des Internets der Dinge wirklich nutzen.

Die weltweiten Ausgaben für die IoT-Sicherheit werden von 348 Millionen US-Dollar im Jahr 2017 auf 547 Millionen US-Dollar im Jahr 2018 ansteigen.

Gartner

Forecast: IoT Security, Worldwide, 2016

Wie wird die Zukunft mit dem Internet der Dinge aussehen?

  • IoT-Funktionalitäten werden in jeden Bereich vordringen – vom Flugzeugmotor bis zur Zahnbürste
  • Die IT-Sicherheit in Unternehmen muss sich an die erweiterte Gerätevielfalt ohne Benutzerprofile anpassen
  • Industrielle IoT-Technologien sorgen für schnelle Mehrwerte. Das IoT für die Verbraucher befindet sich weiter in der Entwicklung
Was ist das Internet der Dinge?


Die wachsende Vielfalt der mit dem Internet verbundenen Endgeräte – das Internet der Dinge – bietet das Potenzial für einen drastischen Wandel in der Unternehmenswelt. Von der automatisierten Überwachung und Verwaltung von Hardware und physischen Umgebung bis hin zur Ermittlung von benötigten Produkten oder noch nicht erkannten Geschäftsprozessen kann das IoT die Unternehmenswelt intelligenter und somit auch besser gestalten.

Um die entsprechenden Vorteile nutzen zu können, müssen sich Unternehmen jedoch zuerst mit unzähligen sicherheitsbezogenen Risiken für die eigene Infrastruktur durch das Internet der Dinge befassen. Die einzelnen IoT-Komponenten schaffen verschiedene Risiken.

Welche Auswirkungen hat das IoT auf die Netzwerke?
Unternehmen, die bereits auf das Internet der Dinge setzen, werden mit einem hohen Datenvolumen konfrontiert. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt unzählige weitere wichtige Faktoren – beispielsweise das Routing des IoT-Netzwerkverkehrs oder die Einrichtung von Geräteprofilen zur Authentifizierung. Daher müssen die Unternehmensnetzwerke entsprechend angepasst werden. Mit mehr Informationen, Anpassbarkeit und Sicherheit für die Netzwerke können sich Organisationen auf das IoT vorbereiten und es bestmöglich nutzen.

Um dermaßen viele und größtenteils unkontrollierte Endgeräte abdecken zu können, müssen die Netzwerksicherheitsstrategien auf den Prüfstand gestellt werden.

Stephane Robineau, Executive Vice President, GM, Network Business, ALE

Was müssen Führungskräfte und Entscheider über das IoT wissen?

CEOs: Das IoT hat das Potenzial, für mehr Effizienz und einen besseren Kundenservice zu sorgen und den Ertrag zu steigern.

CFOs: Das IoT hat zwei Gesichter: Es kann die Kosten für die Beschaffungskette senken. Gleichzeitig erfordert es für eine korrekte Umsetzung jedoch auch erhebliche Investitionen.

CIOs: Die Datenflut wird noch deutlich größer. Es müssen viel mehr Daten gesammelt, analysiert und verarbeitet werden. Neue Big-Data-Technologien werden eine wichtige Rolle spielen.

CISOs: Um dermaßen viele und größtenteils unkontrollierte Endgeräte abdecken zu können, müssen die Netzwerksicherheitsstrategien überprüft werden.

Geschäftsbereichsleiter: Die extreme Menge von Sensoren über IoT-Endgeräte sorgt für bessere Informationen zum operativen Status von Hardware und die schnellere Lösung von Problemen.

Mitarbeiter: Durch die schnellere Verfügbarkeit belastbarer Daten steigert das IoT die Produktivität enorm. Es ermöglicht zudem die Remotelösung von operativen Problemen.

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