20-Apr-2021

Remote unterrichten, Lernumgebungen verwalten − eine Herausforderung. Zusammenarbeit und Kontrolle bietet speziell für Bildungszwecke entwickelte Technologie.

Letzten Sommer war es mir möglich, mich sicher mit Freunden und Familie zu treffen − ein echtes Highlight nach Lockdown und Isolation. Meine Frau ist Grund- und Sekundarschullehrerin, und zwei ihrer Kollegen − Don und Emma − waren bei uns zu Gast. So erhielt ich Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, was Unterrichten in der aktuellen Krise bedeutet.  Und Ich lernte eine Menge dazu!

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So war mir nicht bewusst, dass in vielen Schulbezirken kein einheitlicher Plan für den Fall eines kompletten Distanzunterrichts existiert. Der Schulbezirk meiner Frau verfügte etwa über keinerlei standardisierte Plattform oder Tools, um die Lehrkräfte bezirksweit virtuell weiterzubilden. Ihre High School setzte ein gängiges LMS mit eingebetteter − aber begrenzter − Kollaborationsplattform ein, das jedoch für Grundschulen und manche Mittelschulklassen ungeeignet war. Das Lehrpersonal war also bei der Wahl der Plattform auf sich allein gestellt und nutzte in der Folge ein Sammelsurium von Lösungen: Zoom, Microsoft Teams®, Google Meet...

Schnell stellte sich dann heraus, wo die Schwachstellen lagen. Jede Plattform bietet großartige Kommunikationswerkzeuge, allerdings auf den geschäftlichen Kontext (und auf Erwachsene) zugeschnitten. Was fehlt, sind Funktionen, um die Schüler „zur Ruhe zu bringen”, damit sie sich auf das Lernen konzentrieren. Ich erfuhr, dass sich schon einmal ein ungebetener Gast eingeloggt hat, der den Unterricht eine Viertelstunde lang aufhielt. Zum Glück blieb es dabei, dennoch war es eine frustrierende Zeitverschwendung. Emma sagte, dass sie gerne die Möglichkeit eines fünfminütigen „Meet and Greet” für die Schüler hätte, zur gegenseitigen Begrüßung, bevor sie mit dem Unterricht beginnt. Dario wäre gern in der Lage, den Lernenden im Klassenzimmer (synchron) und zu Hause (asynchron oder synchron) die gleiche Lernerfahrung zu bieten, wenn er hybrid unterrichtet.

Beide haben das Gefühl, dass sie mit Tools unterrichten, die für Unternehmen und nicht für die Schule gemacht sind. Sie können daher nicht auf bewährte Strategien zur Einbindung der Schüler zurückgreifen, wie z. B. Gruppenarbeit, Whiteboard-Einsatz, Unterrichts- und Einzelgespräche. Sie beklagten, weder die Kontrolle zu haben, noch Kontinuität herstellen zu können: Manches Tool erlaube keine Dateifreigabe und behandele jede Unterrichtsstunde als einmalige Besprechung und nicht als Fortsetzung einer Serie. Die Folge: Frühere Diskussionen im Chat und Dateifreigaben sind nicht mehr verfügbar.

Nicht nur war der Einstieg in das Unterrichten aus der Distanz für sie als Lehrer schwierig. Ihnen fehlte auch der Austausch mit Kollegen und die Möglichkeit, von Branchenexperten zu lernen. Die Chance, sich auf diesem Gebiet weiterzubilden, hätte den kollektiven Stresspegel erheblich gesenkt.

Emma hatte auch einige Schüler, die einfach nicht zum Unterricht erschienen.  Die von ihnen genutzten Anwendungen für geschäftliche Meetings bieten keine Anwesenheitserfassung. Dies musste manuell geschehen − mittels Screenshot der Namen aller Teilnehmer. Wenn ein Schüler zu viele Stunden versäumte, musste Emma die Eltern über ihr persönliches Handy oder ihr Festnetz kontaktieren. Nummern, die eigentlich privat bleiben sollten.

Da sie wissen, was ich beruflich mache, fragten sie mich, wie denn die Erfahrungen generell wären und ob es bessere Möglichkeiten gebe, aus der Distanz zu lehren und zu lernen.

Meine Antwort war eindeutig − natürlich gibt es die! Ich riet dazu, für den Bildungssektor entwickelte Technologie so zu optimieren, dass die Schüler effektiv in den Distanzunterricht eingebunden werden. Ein erfolgreiches virtuelles Klassenzimmer bietet:

  • Kontrolle über den Lernraum
  • Integration in bestehende Lernmanagement-Systeme
  • Native Sicherheitstools für Konferenzanwendungen
  • Anwesenheitskontrolle
  • Gleichheit der Lernbedingungen
  • Berufliche Fortbildung

 

Erfahren Sie mehr darüber, wie Alcatel-Lucent Enterprise Zusammenarbeit in die Klassenzimmer bringt. Bitte besuchen Sie uns auf unserer Rainbow Classroom-Seite.

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Greg Kovich

Global Sales Lead, Education Vertical

Greg Kovich leads global sales for ALE’s Education vertical.  Greg has overseen or created several Education solutions including “The Fundamentals of Communications” – a vendor neutral course on digital network communications; “Safe Campus” – a solution uniting emergency alerts with first responder collaboration and mass notification; “Secure Campus” – a solution that allows instructors to limit student network access to determined sites; and “Pandemic Education Continuity” – a solution that enables classroom instruction in the event the institution is closed due to health or environmental crisis. 

He is a 1992 graduate of Indiana University with over 20 yrs experience in Information Technology.

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